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Vertuschte Verbrechen

Kriminalität in der Stasi
von Klaus Behling, Jan Eik
März 2007

Hardcover
256 Seiten
14 x 21,2 cm
ISBN 9783861897699
€ 18,- / sFr 31,90

Ein totgeschwiegenes Kapitel der DDR-Geschichte: Mörder, Fälscher, Schieber – Kriminelle im MfS

"Heißes Herz und saubere Hände" – diese Parole beherrschte die Selbstdarstellung der Stasi, wenn es um ihre Rolle in der DDR ging. Wer nicht daran glauben wollte, dass da Männer ohne Fehl und Tadel streng nach Recht und Gesetz unermüdlich auf Friedenswacht standen, wurde erbarmungslos als Feind verfolgt.

Klaus Behling und Jan Eik zerstören die bis heute gepflegte Legende von einer Geheimdienstarbeit, wie sie überall auf der Welt üblich sei.
Dabei stellen sie nicht die kriminelle Alltagsarbeit der Stasi, sondern erstmals die ganz gewöhnliche Kriminalität innerhalb dieser selbsternannten "Elite" in den Mittelpunkt ihres Buches.
Auf der Grundlage von Archivrecherchen, Akten und Zeitzeugen-Gesprächen beschreiben die Autoren exklusiv bisher weitgehend verschwiegene Straftaten von Geheimdienstlern der DDR.
Sie reichen vom Mord über die Unterschlagung von Millionenbeträgen bis hin zu Entführung, Erpressung und Zuhälterei.

Erpressung im Staatsauftrag, Schiebung mit Diplomatenpass, geheimer Waffenhandel oder Urkundenfälschung, Mord und Bigamie – Kriminalität gehörte zum Alltagsgeschäft im Ministerium für Staatssicherheit der DDR.
Die Autoren enthüllen, wie skrupellos die Stasi ihre Macht fast 40 Jahre lang missbrauchte, um diese Verbrechen zu vertuschen.


Letzte Änderung: 10.03.2009

Die Autoren

Klaus Behling   Klaus Behling
Klaus Behling (Jahrgang 1949) ist Journalist beim Axel Springer Verlag. Der studierte Asienwissenschaftler arbeitete jahrelang im diplomatischen Dienst der DDR. ...
 
Jan Eik   Jan Eik
Jan Eik ist das Pseudonym für Helmut Eikermann. Er wurde 1940 in Berlin geboren und zählt zu den bekanntesten Krimiautoren Deutschlands. ...
 

Weitere Titel

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von Klaus Behling:

Lautloser Terror
(Authentische Kriminalfälle)
Transit in den Tod
(Authentische Kriminalfälle)
 

von Jan Eik:

Lautloser Terror
(Authentische Kriminalfälle)
Transit in den Tod
(Authentische Kriminalfälle)
 

Pressestimmen

"Diese solide, nahezu spannend zu lesende Pionierarbeit verdient einen breiten Leserkreis."
(TU Chemnitz)

"Brisante wichtige Fakten, die manches Ostalgie-Bild hinterfragen helfen und einstürzen lassen."
(Der Medienbrief)

"Die Autoren fördern eine ganze Ladung unbekannter Fakten zutage, die selbst Hartgesottene erschauern lassen."
(Die Märkische)

"Behlings und Eiks Buch zeigt –gut erzählt – ein Zipfelchen aus dem kriminellen Innenleben des Apparats, der auf seine Art dazu beigetragen hatte, den Sozialismus ad absurdum zu führen."
(Leipziger Internet Zeitung)