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Vom Privileg des Vergleichs

Erfahrungen ostdeutscher Prominenter vor und nach 1989
von Adelheid Wedel, Heike Schneider (Hg.)

368 Seiten
16x24
ISBN 9783861898221
€ 22,90

Blick- und Zeitenwechsel

Die Zahl der Menschen, die einen Großteil ihres Lebens in der DDR verbracht haben, wird nicht größer – im Gegenteil. Innerhalb eines Menschenlebens zwei Gesellschaftsordnungen erlebt zu haben und vergleichen zu können, ist ein Privileg.
Diese unbedingt mitteilens- und wissenswerten Gesellschaftserfahrungen vor und nach 1989 teilen prominente, engagierte und kritische Intellektuelle der DDR in Interviews mit den Journalistinnen Adelheid Wedel und Heike Schneider.
Dabei geht es weder um Nostalgie oder Ostalgie, noch um pauschale Verherrlichung, Verklärung oder Verteufelung ideologischer und politischer Gesellschaftskonzepte und auch nicht um „political correctness“, sondern um ungeschminkte, konkrete Erfahrungen, die sie als mündige Bürger mit kritischem Verstand vor 1989 in der DDR und danach im vereinten Deutschland gemacht haben.

Es erzählen:

Andreas Dresen, Peter Sodann, Friedrich Schorlemmer, Ingo Schulze, Christoph Dieckmann, Gisela Steineckert, Wolfgang Engel, Hans Joachim Maaz, Gisela Oechelhaeuser, Kurt Pätzold, Gerda Lepke, Therese und Frank Hörnigk, Christa Luft, Peter Rösel, Käthe Reichel, Egon Günther


Letzte Änderung: 12.03.2010

Die Autoren

Adelheid Wedel
hat Journalistik in Leipzig studiert und als Redakteurin zuerst für das DDR-Radio und -Fernsehen bzw. die Nachrichtenagentur adn in Berlin gearbeitet. Sie verbrachte lange Zeit in Kairo, ...
 
Heike Schneider
hat Journalistik in Leipzig studiert und als Redakteurin zuerst für das DDR-Radio und -Fernsehen bzw. die Nachrichtenagentur adn in Berlin gearbeitet. Sie war über acht Jahre Afrikakorrespondentin, ...
 

Weitere Titel

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von Adelheid Wedel:

Horst Drinda
(Biografien)
 

Pressestimmen

"Die Mühe für diese Interviews hat sich gelohnt. Wer Futter braucht zum Nachdenken, der kann hier nachlesen"
(Ralf Julke, Leipziger Internetzeitschrift)

"Dies ist ein wertvolles Buch."
(Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland)

"Ungeschminkt und konkret."
(Der Potsdamer)

"Es sind recht kritische, unterschiedliche und ganz persönliche Bilanzen, die hier gezogen werden."
(Ossietzky)

Leseprobe

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